Drei Jahre UFI-Code: Wichtige Information, schneller medizinischer Rat „Vergiftungsunfälle bei Kindern“

Was tun, wenn mein Kind Abflussreiniger getrunken hat? Um schnell und richtig handeln zu können, muss die genaue Rezeptur vorliegen. Deshalb gibt es für als gefährlich eingestufte Produkte eine Mitteilungspflicht. Der UFI-Code (Unique Formula Identifier/ Rezepturidentifikator) auf dem Etikett erlaubt den Giftinformationszentren der Bundesländer die schnelle und eindeutige Identifizierung des Produktes und den Zugriff auf die genaue Rezeptur, die als Betriebsgeheimnis nicht auf der Verpackung zu finden ist. Am 15. November 2023 findet die 14. Nutzerkonferenz zu den Produktmitteilungen am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin statt. Neben dem BfR stellen die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) und Giftinformationszentren (GIZ) aus Belgien und Deutschland ihre Erfahrungen vor. „Im Notfall können Betroffene und medizinische Einrichtungen mit Hilfe des Codes schnell Auskunft über das Vergiftungsrisiko und die beste medizinische Versorgung erhalten“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „So kann der UFI-Code im Ernstfall Leben retten.“ Im Mittelpunkt der Nutzerkonferenz stehen die Herausforderungen, die mit dem Erstellen und Übermitteln der Mitteilungsdossiers verbunden sind. Dabei auftretende Probleme werden anhand praktischer Beispiele veranschaulicht und diskutiert.

Quelle und weitere informationen hierzu auf bfr.bund.de


Link BfR-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“

Die App wurde als Informations- und Nachschlagewerk für Vergiftungsunfälle bei Kindern und für deren Vermeidung entwickelt. Im Notfall kann direkt aus der App ein für das jeweilige Bundesland zuständiges Giftinformationszentrum angerufen werden.
Die BfR-App wurde für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS entwickelt. In den jeweiligen App-Stores steht sie ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung.